Walter Zeischegg

Personen

* 1917 in Wien
† 1983 in Ulm

Der österreichische Designer stand zeit seines Lebens in der zweiten Reihe, obwohl er als Gestalter und Dozent große Leistungen hervorgebracht hat. Schon während seines Bildhauerstudiums in Wien beschäftigte sich Zeischegg mit Produktgestaltung. 1951 folgte er dem Ruf Max Bills nach Ulm und beteiligte sich an der Aufbauarbeit der in Gründung befindlichen HfG. Für den Innenausbau der HfG-Gebäude entwickelte er u.a. die Halterungen der Leuchtstoffröhren. Zeischegg unterrichtete als einziger Dozent vom ersten bis zum letzten Tag an der HfG. Berühmt geworden sind die farbigen, stapelbaren gewellten Kunststoff-Aschenbecher für die Firma Helit, die 1966/67 aus der Arbeit seiner Entwicklungsgruppe mit den Studenten Dieter Raffler, Tsugio Nachi und Verena Loibl hervorgingen. Nach 1968 betrieb Zeischegg ein Designbüro in Neu-Ulm.

The Austrian designer was overshadowed throughout his life, although his achievements as a designer and lecturer were outstanding. Zeischegg already turned his attention to product design during his study of sculpture in Vienna. In 1951, he followed Max Bill’s call to Ulm and took part in building up HfG during its foundation. His designs for the interior fittings of the HfG buildings included the mountings for the fluorescent lamps. Zeischegg was the only lecturer to teach at HfG from the first day to the last. The colored, stackable, curved plastic ashtrays for Helit, which resulted from the work of his development group with students Dieter Raffler, Tsugio Nachi and Verena Loibl in 1966/67, have become famous. After 1968, Zeischegg ran a design firm in Neu-Ulm.